16.11.2011 Herrrbbbssst!
Seit dem letzten Blogeintrag ist soooviel passiert, dass ich gar nicht nachkam, was zu posten. Deswegen nun in Kurzform - eine paar Dinge vom tagtäglichen Kunstrausch: Schreiben, Proben, Singen, Tanzen und Spass mit `LiebeLoveandthe Sexperts´ unserer neuen lustvollen Produktion über erste Liebe und Sex. Mit unseren neuen Kollegen Kevin und Aljoscha sehr viel Spass und intensiven Probenarbeit erlebt. Mit gemischten Gefühlen bei Facebook ein Konto eröffnet - soll ich es wieder schließen? Kulturpolitik in Witten heißt seine Frau stehen, nee, das ist nicht immer leicht, aber in der Auseinandersetzung um bessere Bedingungen für künstlerisches Schaffen verlässliche PartnerInnen gewonnen. Die Herbstsaison eröffnet und wieder jeden Tag auf Achse. Vorbereitung für unser nächstes Projekt - mehr darf ich noch nicht sagen. Schon wieder voll in der Planung der 1. Hälfte des neuen Jahres, wir freuen uns, über gaaanz viele Anfragen udn Buchungen. Dazwischen immer ein paar Katastrophen, die wir zu händeln wissen: Durchgebrannter Diaprojektor, eingequetsche Hand, nicht startendes Auto um 5 Uhr früh - und doch immer pünktlich an den Auftrittsorten. Mit `50´ auf Tournee, super mit 6 Leuten auf Tour zu sein und Landkreissäle zu rocken.
Und ... und ... und ... jetzt brauch ich erstmal ne Pause. bis bald
23.06.2011 Ich seh sie überall ...
... seit ich LIEBELOVE schreibe. Da wiederholt sich was, vor 35 Jahren hatte ich das schon mal, dass alles was mit Säääächs zu tun hatte, meine Aufmerksamkeit ERREGTE. Damals aus Mangel davon und aus Neugier darauf - hat dann noch ne Zeit gedauert. Rechnet jetzt irgend jemand? Übrigens habe ich das Foto `Scheibenlatte´ genannt - zu sehen in Dortmund Scharnhorst an der Bibliotheksscheibe - da haben wir auch gespielt `Hin&Weg.sehen´, manno da könnte ich jetzt auch noch eine Geschichte erzählen, von rechtsorientierten Schülern ... Geht nicht, LIEBELOVE wartet, morgen haben wir Konzeptionsprobe, da will ich ne weitere Fassung des Textes vorlegen.
16.06.2011 Riesa, was für Entdecker ...
... und ob! Abends im Hotel am Bahnhof, noch Hunger gehabt, also ab in die Stadt. Kam an so einem riesigen verrosteten Teil vorbei, naja, dachte ich mir, das ist noch so ein DDR - Relikt, weiter gegangen. Dann durch die Fußgängerzone zum Kaufland. Öffnungszeiten bis 22 Uhr, das einzig Gute an der Globalisierung - für freie Theatermacherinnen gibt es auch noch abends was zu Futtern. Zurück - Elbe war auch da - diesmal brav in ihrem Becken - wie sich das anhört, lass ich aber mal so stehen. Am singendem Haus vorbei, Beweis steht daneben. Ein nettes Müllersliedchen auf der Hauswand, gleich hatte ich nen Ohrwurm. Summend am Rostteil vorbei - war von Immendorf, scheinbar teuer. Wie kommt das hierher? Über die Elbe? Ne, da war ein Bürgermeister, der wollte Olympia in der Stadt. Olympia kam nicht, dafür blieb Immendorf und ich immer noch mit Lied im Ohr. In der Nacht von Eisenbahnwägen geträumt - und am nächsten Tag weiter Riesa entdeckt. Lohnt sich.
23.05.2011 Wer sagt, dass Stücke schreiben leicht ist ...
... hat noch keines geschrieben. Ich sitze und schwitze auf jeden Fall darüber. Am schlimmsten sind die Zweifel - arggh - die kommen ganz schnell um die Ecke. Ehrlich, so schnell kann ich gar nicht schauen. Erschlage sie gerne mit meiner Fliegenklappe oder auch mit meiner Schrubberbürste, das gibt immer so ein nettes sattes Geräusch. Blöd ist nur, ich muss sie erstmal erwischen, das ist gar nicht so leicht. Nur Mut, ruf ich mir dann in dunklen Minuten zu und harre auf eine gute Gelegenheit. Habe gehört, dass es anderen auch so geht. Gut so, wär ja noch schöner, wenn ich da alleine wäre.


















