Theaterspiel
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50 oder die junge Kunst des Alterns

Eine generationsübergreifende Komödie von Beate Albrecht

Inhalt: Bei Katrin ist es soweit – was sie lange Zeit nicht wahrhaben wollte, wird nun Wirklichkeit, morgen wird sie 50. Was so harmlos daher kommt, ist wie ein Hammerschlag und für sie gibt es daher nur eines: Abhauen. In dieser Gesellschaft hat sie keinen Platz mehr. Als Leiterin eines Fitnessstudios weiß sie für was die Menschheit, zumindest ihre zahlreichen Kunden, bereit ist viel Geld auszugeben – Jugend. Ewige Jugend. Aber ab 50 ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Da dieser sinnlos scheint, steigt sie lieber schon vorher aus. Da hat sie aber nicht mit ihrer Trainerin Trixi, ihrem Verehrer Frank, dem ehemaligen Lover Marc und ihrer Mutter Edel gerechnet: Die wollen das Kathrin bleibt und sind bereit alles zu tun. Werden sie den Kampf gewinnen?

Hintergrund: Die Diskussionen um den demographischen Wandel sind in aller Munde. Wir leben in einer alternden Gesellschaft. Sinkende Geburtenrate und steigende Lebenserwartung wird dazu führen, dass in der nächsten Generation das Durchschnittsalter der Bevölkerung bei 48 Jahre liegen wird. Dieser Trend steht in einem merkwürdigen Missverhältnis zu unserem Jugendwahn. Angesichts dieser Tatsachen ist es Zeit, das Alter neu zu überdenken und aufzuwerten. Wie kann Altwerden in Zukunft aussehen? Wie organisieren sich die Alten? Und welche Qualitäten und Vorzüge hat das Altwerden überhaupt?

Ruhr Nachrichten, 07.03.2011 „Sehr temporeich und lebendig thematisiert die Komödie Ängste, Jugendwahn, Generationenkonflikte und auch die schönen Seiten des Alters. […] Spielfreudige Darsteller und viele gute Gags verdecken nicht das ernste Thema, das dem Stück zugrunde liegt – wenn Kathrin und Marc vom Tod sprechen, der mit schwarzer Maske auf der Motoguzzi angerast kommt, klingen echte Ängste durch.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 07.03.2011 „Das temporeiche Theaterstück lebt von seinen komödiantisch überzeichneten Charakteren, die von dem Ensemble detailgenau dargestellt werden. […] Ob der 50. Geburtstag für Kathi tatsächlich die Schwelle zum Alter und einem Leben mit „Parties, die mit Ü anfangen“ und „Töpferkursen“ werden wird, entpuppt sich zu einer Einstellungsfrage, die es zu entscheiden gilt.“                                                                                                                                                                                                    Main Post, 08.03.2012 „Das sozialkritische Stück über Jugendwahn und das Älterwerden bescherte den begeisterten Zuschauern am Dienstag für 75 Minuten jede Menge Lachfalten, aber keine Altersfalten und regte, trotzt der zahlreichen Gags, dazu an, über den Umgang mit dem Altwerden und das Miteinander von Jung und Alt nachzudenken. Mit lang anhaltendem Applaus bedankten sich die Zuschauer bei den Darstellern.“

Gastspielförderung in NRW möglich!
In NRW ist eine Gastspielförderung des Stücks mit bis zu 1.000 € durch das NRW Landesbüro Tanz möglich - allerdings gibt es ein eingeschränktes Kontingent. Den Förderantrag dazu müssen Sie gar nicht stellen - das tun wir für Sie! Für Gastspiele im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. April 2015 müssen die Förderanträge im November 2014 gestellt werden. Die Gastspielförderung steht noch unter Vorbehalt einer Landesförderung im Haushaltsjahr 2015 und ist somit leider noch nicht definitiv. Bei Interesse melden Sie sich doch einfach bei uns!

Es spielen:   Kathrin – Beate Albrecht (Schauspielerin, Autorin, Theatermacherin), Witten
                        Trixi – Fritzi Eichhorn (Schauspielerin), Bochum
                                   oder Jessi Jahning (Schauspielerin, Pädagogin), Witten
                        Marc – Tobias Vorberg (Schauspieler, Theaterpädagoge), Witten
                        Frank – Peter Peiseler (Schauspieler), Witten
                        Edel – Katja Beil (Schauspielerin), Witten

Regieteam:    Beate Albrecht / Achim Conrad
Bühne:            Katja Struck / Karsten Albrecht
Musik:             Beate Albrecht & Team

Erarbeitet in Kooperation mit dem AWO-Seniorenzentrum Witten und Theater a parte.

Gefördert durch das Kulturforum Witten, das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen und die Werner Richard - Dr. Carl Dörken Stiftung.


Dauer:  
  75 Minuten ohne Pause
Technik: Spielfläche von mind. 6 m x 6 m. Der Veranstaltungsraum sollte verdunkelbar sein. Licht und Ton können mitgebracht werden.
Gage:      1000 € zzgl. Fahrtkosten von Witten und evtl. eine Übernachtung für 5 Personen. Doppelvorstellungen reduzieren die Honorar-, Anschlussvorstellungen die Nebenkosten.

Referenzen: Frau Grote, Gleichstellungsstelle Witten, Tel: 02302-5811610 
                      Frau Glitzner, Gleichstellungsstelle Vogtlandkreis, Tel: 03741-3921060