PROJEKTE: Die Ruhrpiratinnen
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Inhalt: In Witten fließt ein Fluss, beschaulich und schön, auf diesem fährt ein Boot romantisch und nett .... oder doch nicht? Die Gäste erleben eine spannende Fahrt von Heveney nach Bommern und zurück und einen Seesack voller Geschichten von Frauen, die sich nicht so schnell unterkriegen lassen - auch nicht, wenn es stürmisch zugeht an Bord und im eigenen Leben. Denn das kennen alle: Die kleinen und großen Krisen im Leben. Die Ruhrpiratinnen meistern sie mit Esprit und Charme. Lassen Sie sich entführen auf eine Fahrt durch die schönen Ruhrauen.
Also ... ahoi alle Frau und Mann über- nein, erst mal an Bord!
Idee: Anlässlich der `Local Hero´ - Woche im Rahmen der Kulturhauptstadt 2010 inszenieren die Wittener TheatermacherInnen eine Theaterreise auf der Ruhr. Die ca. 90-minütige Produktion findet auf dem Ausflugsschiff MS Schwalbe und den anzufahrenden Haltepunkten statt. Zum Premierentag werden um 10 / 15 und 19 Uhr, also insgesamt 3 Aufführungen gezeigt. Das Stück hat direkte Bezüge zur Geschichte und zu Personen Wittens sowie des Ruhrgebietes.
Die SpielerInnen: Birgit Wessel, Britta Lennardt, Katja Beil, Martina Ende-Bollin, Jule Vollmer, Conni Freund, Philipp Reusmann, Beate Albrecht,
27.2.1010 Schreibseminar in Kooperation mit dem Literaturbüro Ruhr
In dem Tagesseminar wurden Grundlagen des SZENISCHEN SCHREIBENS am Beispiel des Projektes „Ruhrpiratinnen und andere Heldinnen des Alltags“ besprochen. Dialogführung, Szenenverlauf und Dramaturgie wurden untersucht und anhand von Schreibübungen erprobt. Die Referentin war Heidi von Plato. Sie schreibt Theaterstücke, Hörspiele und Prosa. Als Dozentin am „Institut für Kreatives Schreiben“ in Berlin leitet sie einen Ausbildungsgang für AutorInnen. Ihre Theaterstücke wurden an verschiedenen Theatern aufgeführt.
Die `Ruhrpiratinnen´ haben nun einen möglichen roten Faden für das Stück und Schwerpunkte für den Inhalt festgelegt.
27.3.10 Probenbeginnphase - die ersten Proben haben nun stattgefunden. Soviel lässt sich sagen, es wird ein spannendes Programm. Der Fluss, die Frauen und die Arbeit, das sind drei Hauptlinien, die sich durch das Stück ziehen, mal komisch und dann wieder ernst, mal politisch und dann wieder unterhaltsam. Conni Freund und Philipp Reusmann sind für die Szene `Schwarzes Gold´ gewonnen worden. Herzlich willkommen.
24.4.10 Probenmittelphase - Wir sind mitten drin, die Figuren und die ersten Szenen sind gefunden. Neben der Schauspielerarbeit gibt es noch viele Fragen, die so eine Schiff mit sich bringt - Hinfahrt - Rückfahrt, Catering, Schwimmwesten etc. ... Wir schwitzen, behalten die gute Laune, streiten uns, freuen uns, dass wir ausgleichende Kräfte im Team haben und machen einfach weiter.
19.6.10 Probenendphase - Viel Zeit ist vergangen, viel haben wir geschafft, die Texte stehen, die Lieder sind geschrieben, an der Inszenierung wird noch gearbeitet und wir sind schon sehr gespannt auf unsere Generalprobe. Wie das im Theater so ist, werden wir da auch improvisieren müssen. Nun sind doch Fahrgäste auf dem Boot, aber da können wir gleich mal unsere Ideen mit Testpublikum erproben. Auf jeden Fall sind wir alle sehr gespannt. Die 3 Vorstellungen sind komplett ausgebucht und wir haben schon eine Warteliste für Fahrten, aber leider nicht das Schiff. Vielleicht lässt sich da ja noch einiges an der ( Schiffs-) Schraube drehen.
23.6.2010 Generalprobe Das war eine Generalprobe! Herrliches Wetter und wir haben improvisiert, was das Zeug hält. Das Boot ist nämlich gleichzeitig an eine Schulklasse vermietet worden und so haben wir unsere Szenen vor einem jungen begeisterungsfähigen Publikum geprobt. Es hat auf jeden Fall viel Freude gemacht und wir sind schon ganz gespannt auf morgen, wenn es dann heißt `Die Ruhrpiratinnen - wir meistern die Krise´
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Unser Dank gilt an dieser Stelle den Stadtwerken Witten, dass wir die Schwalbe benutzen dürfen, Hans-Werner Tata von KULTURFORUM Witten, der uns in der ersten Konzeptphase zu den `Local Hero Wochen´ unterstützt hat, der Buchhandlung Lehmkuhl, Martina Kliner-Fruck, vom Stadtarchiv Witten, die uns auf die Schiffsidee gebracht hat, Maria Grote, Heldin vor Ort, Ralph Klein, der Geschichten zu Wittens Geschichten zu erzählen weiß, die keiner sonst kennt, Michael Freundenreich und seine Kollegen Jens und Kai, unsere geduldigen Kapitäne vor Ort, der DLRG, die uns retten würde, wenn wir hinunter fallen, das Tiefbauamt mit Herrn Chwastek und Herrn Pauli, ... und all den anderen, die uns auf unserer Reise begleitet haben und in Bälde an dieser Stelle auftauchen werden.

